Ältere Menschen

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Zur Feststellung der Formen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten lassen sich derzeit nur wenige empirische Untersuchungen heranziehen. Nach Einschätzung von Hirsch (2003) kann die Dunkelziffer von Gewalthandlungen an alten Menschen als sehr hoch eingeschätzt werden. So macht eine Analyse von auf Gewalt bezogenen Anrufen beim Bonner Notruftelefon deutlich, dass die meisten unter Vernachlässigung und psychischer Gewalt litten, die Opfer überwiegend weiblich und die eigene Wohnung häufig der Tatort war (Wetzels et al. 1992). Etwa 10% der über 60 jährigen wurde nach einer Untersuchung von Hirsch & Brendebach (1999) in einem Zeitraum von 5 Jahren einmal Opfer familialer Gewalt.

Vor diesem Hintergrund führte das DFK bisher zwei Veranstaltungen durch, deren Dokumentation hier abrufbar ist:

Workshop Reader::Gewalt gegen alte Menschen – private Initiativen (749 kB), der Reader gibt einen Überblick zur Situation von Gewalt gegen alte Menschen in Deutschland, erläuterte Präventions- Interventionsansätze und beschreibt exemplarisch Projekte gegen Gewalt im Alter.
Auf dem 10. Deutschen Präventionstag 2005 gestaltete das DFK gemeinsam mit dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) einen Expertenworkshop zu 'Ältere und pflegebedürftige Menschen als Opfer' (334 kB)

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